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Gynäkomastie - Reduktion von Brustdrüsengewebe

Meistens als Folge eines hormonellen Ungleichgewichts kann bei Männern eine unerwünschte Vergrößerung des Brustdrüsengewebes auftreten. Die Erkrankung ist sehr verbreitet. In der Erwachsenenpopulation betrifft es 30 - 40% der Männer, bei Jungen in der Adoleszenz sind es etwa 60 - 70%. Eine mäßige Vergrößerung der Brustdrüsen in der Pubertät ist allerdings eine normale Erscheinung, die gewöhnlich keinen ärztlichen Eingriff verlangt und mit der Zeit selber abklingt.

Falls sich aber der Zustand nicht korrigiert und bis zum Erwachsenenalter andauert, kann man ihn durch einen Eingriff mit der medizinischen Bezeichnung Gynekomastie lösen. In erster Linie ist es also notwendig, sich wegen der richtigen Diagnose einer endokrinologischen Untersuchung unterzuziehen und wenn die Diagnose bestätigt wird, kann man diesen Zustand auf Grund einer Empfehlung des Endokrinologen problemlos durch einen Eingriff lösen.

Es gibt mehrere Arten der Gynäkomastie, deshalb ist wegen der richtigen Diagnose und der Therapie der Erkrankung die Meinung eines Facharztes notwendig. Die Gynäkomastie kann als symmetrisches Wachstum auftreten, oder sie kann die Brustdrüsen einzeln betreffen. Sie kann in verschiedenen Formen auftreten und außer einem unerwünschten visuellen Zustand können oft Schmerzen und Spannungsgefühl im Bereich der Brustdrüsen auftreten.

Manche Männer finden sich mit einer Gynäkomastie sehr gut ab, aber manchen verursacht diese Asymmetrie wesentliche Probleme und Komplexe. Hauptsächlich in der Pubertät kann die Gynäkomastie eine erhebliche psychische Belastung verursachen, auch wenn es sich um eine ganz gewöhnliche Erscheinung handelt. Das Auftreten einer Gynäkomastie ist nicht nur eine ästhetische Sache, in den vergrößerten Drüsen können Zysten auftreten, die nicht unterschätzt werden sollten. Ein Karzinom der Brustdrüse ist nämlich nicht nur eine Frauensache. Es ist wahr, dass diese Krankheit nur bei 0,5 % der Männer auftritt, aber sie ist in allen Fällen tödlich, oft als Folge einer späten Diagnostik.

Wenn es zur Einlagerung des Fettgewebes im Bereich der männlichen Brust kommt, reden wir von einer Pseudogynäkomastie. In diesem Fall kann die Krankheit durch lokale Liposuktion gelöst werden. Es gibt aber mehrere Arten der Erkrankung der Gynäkomastie, bei denen die Krankheit richtig diagnostiziert werden muss.

Präoperative Vorbereitung

Sie hängt von der Art der Durchführung des Eingriffs ab. Im Falle einer lokalen Betäubung muss die Blutgerinnung getestet werden. Bei einer Vollnarkose muss eine interne präoperative Untersuchung unternommen werden. Der Patient sollte 48 Stunden vor den beiden Eingriffen weder rauchen, noch Alkohol trinken.

Chirurgischer Eingriff

Die echte Gynäkomastie bedarf einer operativen Behandlung unter Vollnarkose. Während des relativ einfachen Eingriffs kommt es zu einer Entfernung der überschüssigen Brustdrüse. Der Eingriff erfolgt durch einen kleinen Schnitt mit einer Größe von drei bis vier Zentimeter. Der Schnitt wird am Rand der Brustwarze geführt, konkret im Bereich, wo die dunklere Farbe des Warzenhofes an die Haut in der unteren Hälfte des Warzenhofkreises grenzt. Während des Eingriffs legt der Operateur wegen einer besseren Heilung provisorische Drainagen ein.

Wenn es sich um eine operative Behandlung der Pseudogynäkomastie handelt, wird diese durch ein Absaugen des Fettgewebes nur unter lokaler Betäubung durchgeführt, ähnlich wie bei einem üblichen Fettabsaugen (einer Liposuktion). Beide Behandlungsmethoden kann man kombinieren. Falls der operierte Bereich so gewuchert ist, dass überschüssige Haut entfernt werden muss, wird diese beim Eingriff beseitigt und die Wunde ästhetisch genäht. In den meisten Fällen ist die endgültige Narbe nach der endgültigen Heilung unauffällig.

Postoperative Betreuung und Rekonvaleszenz

Nach der Operation hat der Patient Drainagen eingelegt, die meistens schon am nächsten Tag nach der Operation entfernt werden und der Patient unterzieht sich gleichzeitig dem ersten postoperativen Verbandwechsel. Bei dem Eingriff werden innere Fäden verwendet, die selbstauflösend sind, man muss sie also nicht entfernen. Anschließend muss man aber eine spezielle Kompressionsweste tragen, und zwar 6 bis 8 Wochen lang. Im ersten Monat nach der Operation wird den Patienten empfohlen, keine anstrengenden physischen Aktivitäten auszuüben. Die Arbeitsunfähigkeit nach dem Eingriff ist kurz und die Rückkehr zu einer leichten Arbeit ist nach 2 bis 4 Tagen möglich. Eine physische Belastung des Brustkorbs ohne Einschränkungen ist etwa nach acht Wochen möglich.


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