Menü 
Telefon +421 902 711 171 +421 902 711 171 Kontakt

Für wen ist Facelifting geeignet?

Die Zeit ist manchmal unser größter Feind, einerseits ermöglicht sie, die für das Leben so notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen zu sammeln, andererseits kommt es zur Abnutzung des Körpers und zur Hautalterung am ganzen Körper. Das Gesicht ist die Stelle, wo die Alterung am sichtbarsten ist. Die Elastizität, Festigkeit und das Aussehen der Haut wird durch Kollagen- und Elastinfasern gewährleistet, die in der Haut ein ziemlich festes und elastisches Verstärkungsnetz bilden. Durch Hautalterung, Hautschädigung und durch weitere Einflüsse sinkt das Hautkollagen allmählich, als Folge dessen kommt es zur Bildung von Falten, Hautlinien, aber auch Narben. Zwischen der Nase und dem Mund bilden sich s.g. Nasen-Lippen-Falten, die Haut im unteren Bereich des Gesichtes und am Hals erschlafft und lässt nach. Das Facelifting – ein Eingriff am Gesicht und Hals – hält die Wirkung von zunehmenden Jahren auf, korrigiert erschlaffte Strukturen und verhindert auch die Neubildung von feinen und mittleren Falten. Nach der Operation wird der Rest der Haut des Halses und des Gesichtes entfernt und es kommt so teilweise zur Glättung mancher Falten.

Vor dem Eingriff

Wie bei den meisten Eingriffen ist auch beim Facelifting eine präoperative Besprechung wichtig, es wird die operierte Stelle beurteilt und der Arzt informiert den Patienten über den Verlauf des Eingriffs. Bei den meisten Facelifting-Eingriffen wird eine Vollnarkose verwendet, bei manchen einzelnen Fällen ist auch eine Analgosedierung möglich. Im Falle einer Vollnarkose ist eine komplexe präoperative Untersuchung notwendig, die eine chemische Diagnostik und eine Sedimentuntersuchung des Urins beinhaltet. Biochemische Basis-Blutuntersuchung – Glukose, Leberwerte, Natrium, Kalium, Harnstoff, Kreatinin, CRP, Blutbild, Blutsenkung, Quick, APTT (Blutungs- und Gerinnungstests); bei Herz-, Blutgefäßerkrankungen oder bei Bluthochdruck ist auch ein EKG notwendig. Es wird empfohlen, mindestens 6 Stunden vor der Operation nicht mehr zu essen, zu trinken, zu rauchen und bestimmte Medikamente einzunehmen. Man muss über alle eingenommenen Medikamente seinen Chirurgen bereits bei der präoperativen Besprechung informieren.

Verlauf des Eingriffs

Eine Facelifting-Operation dauert 1,5 bis 3 Stunden. Der Schnitt wird meistens vom behaarten Bereich der Schläfen nach unten geführt, wo er die natürliche Linie der Vorderkante der Ohrmuschel kopiert, hinter das Ohrläppchen sanft nach oben in den behaarten Bereich hinter der Ohrmuschel weiterführt. Falls die Operation einen Eingriff auch im Bereich des Doppelkinns benötigt, kann auch ein kleiner Schnitt unterhalb des Kinns angelegt werden. Bei dem operativen Eingriff wird die Haut an den Schläfen gestrafft, die abgesunkenen Strukturen des Gesichts angehoben, überschüssige Haut unter dem Unterkiefer entfernt, das Doppelkinn reduziert und die Haut im Halsbereich gestrafft. Das Wesentliche der Operation ist nicht nur die Entfernung und Straffung der überschüssigen Haut, sondern vor allem die Straffung der Muskel-Gewebe-Schicht des Gesichts. Damit erreichen wir eine länger anhaltende Straffung der Gesichts- und Halsstrukturen. Im oberen Gesichtsbereich erreichen wir hauptsächlich eine Verjüngung des Aussehens, im Mittelgesicht polstern wir hauptsächlich die Wangen auf, korrigieren die tiefen Nasen-Lippen-Falten und teilweise die Ränder der Unterlider. Im unteren Gesichtsbereich straffen wir vor allem den Überschuss an Hautgewebe im Unterkieferbereich, manchmal deutliche Falten zwischen dem Kinn und der Wange und die äußeren Mundwinkel.

Nach dem Eingriff / Rekonvaleszenz

Man muss mit einem eintägigen stationären Aufenthalt rechnen. Am zweiten Tag werden die Drainagen entfernt, welche die überschüssige Wundflüssigkeit aus der operierten Stelle ableiten und der Patient kann nach Hause gehen und die Behandlung daheim fortsetzen. Nach dem Eingriff können vorübergehende Hämatome, Schwellungen, ein Gefühlsverlust der Haut, sowie ein Spannungs- und Empfindlichkeitsgefühl sowie ein Gefühl trockener Haut auftreten. Männer müssen dauerhaft den Bereich um die Narben, wo behaarte Haut verpflanzt wurde, rasieren. Der gesamte Kopfverband wird am dritten bis fünften Tag nach der Operation entfernt und falls keine selbstauflösenden Fäden verwendet wurden, werden diese nach einer Woche bis zehn Tagen nach der Operation entfernt. Die Dauer der Rekonvaleszenz liegt gewöhnlich zwischen einer bis zwei Wochen. Die Rückkehr des Patienten in den Beruf ist nach 14 Tagen möglich. Mehr anstrengende Aktivitäten können nach zwei bis mehreren Wochen ausgeübt werden, dies bestimmt Ihr Chirurg bei der Kontrolle. Die Hämatome fangen nach 7-10 Tagen an, zu verschwinden. Man sollte den Sonnenaufenthalt für ein paar Monate nach der Operation beschränken. Empfehlenswert ist die Anwendung von Sonnenschutzmitteln, die den Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung gewährleisten.

Der Effekt des Eingriffs

Der Effekt der Operation hält fünf bis zehn Jahre an, man muss aber darauf hinweisen, dass die eigentliche Operation die Zeit und den Alterungsprozess, der natürlich weiter verläuft, nicht aufhalten kann. Die Facelifting-Operation verbessert die Erschlaffung und die Senkung der Gesichtshaut und der erschlafften Haut des Halses durch eine Entfernung der überschüssigen Haut und des Fettgewebes, durch eine Verfestigung der Muskulatur und durch eine erneute Straffung der Haut.

Mögliche Komplikationen

Zu den möglichen Komplikationen werden Beschädigungen der Nerven gezählt, welche die Gesichtsmuskel kontrollieren, oder Empfindlichkeiten, die meistens vorübergehend sind oder in seltenen Fällen auch permanent sein können. Die Operationswunde kann sich infizieren, es kann zu einer Blutung, einer schwachen Heilung, einer Randnekrose der Haut, zu einer übermäßigen Narbenbildung, einer Asymmetrie, einer Verschiebung der Haarlinie oder zum Lichten des Haares um die Narben, kommen.


Kontaktieren Sie uns

* markiert erforderliche Felder