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Für wen ist die Bauchoperation geeignet?

Die plastische Bauchoperation ist für Frauen und Männer geeignet, die in einem allgemein guten Gesundheitszustand sind, mit einer angeborenen oder hormonellen Anfälligkeit für Fettablagerungen im Bauchraum. Die Abdominoplastik ist eine Operation, die den s.g. Venter pendulus, also den Hängebauch beseitigt. Ein Venter Pendulus entsteht bei Personen mit Übergewicht, aber auch nach einer markanten Gewichtsreduktion und bei Frauen nach der Schwangerschaft. Manchmal hängt Venter Pendulus auch mit einem Auseinanderstehen der Muskeln der vorderen Bauchwand oder mit einer Nabel- oder einer anderen Bauchhernie zusammen. Es geht um einen umfangreichen Eingriff, der das überschüssige Fett und die Haut, an der oft Schwangerschaftsstreifen sichtbar sind, beseitigt; der Eingriff strafft die Bauchmuskeln und verbessert somit das Aussehen eines herabhängenden und hervortretenden Bauches. Durch die plastische Operation kann man auch den Bauchnabel und dessen Position korrigieren.

Vor dem Eingriff

Die Abdominoplastik gehört zu anspruchsvollen Eingriffen und man muss sie in Vollnarkose durchführen. Deshalb ist eine komplette interne präoperative Untersuchung nötig, die eine chemische Diagnostik und eine Sedimentuntersuchung des Urins beinhaltet. Biochemische Basisuntersuchung des Bluts – Glukose, Leberwerte, Natrium, Kalium, Harnstoff, Kreatinin, CRP, Blutbild, Blutsenkung, Quick, APTT (Blutungs- und Gerinnungstests); bei Herz-, Blutgefäßerkrankungen oder bei Bluthochdruck ist auch ein EKG notwendig.

Während einer persönlichen Besprechung erfahren Sie den Verlauf der Operation und das Ergebnis, dass man in Ihrem Fall erwarten kann. Sie bekommen Anweisungen, welche Medikamente man vor der Operation vermeiden sollte, deshalb vergessen Sie bitte nicht Ihren Chirurgen über alle Medikamente, die Sie nehmen, zu informieren. Vor der Abdominoplastik ist nicht vorteilhaft, eine drastische Diät zu machen, damit der Körper fähig ist auf die Operation zu reagieren und sich bestmöglich zu regenerieren. Wichtig ist es, mindestens 3 Wochen vor dem geplanten Eingriff in einem guten Gesundheitszustand zu sein und eine eventuelle Erkältung, eine Virose, eine Grippe u. ä. auszuschließen. Am Tag der Operation gelten diese Erkrankungen als Kontraindikation für die Durchführung der Operation. Deswegen ist es notwendig, mit dem Arzt zu sprechen und ihn über alle Tatsachen zu informieren.

Verlauf des Eingriffs

Die plastische Bauchoperation kann als eine vollständige (komplette), als eine partielle (auch als Mini-Abdominoplastik bekannt), oder als eine Abdominoplastik mit Liposuktion (sog. Lipoabdominoplastik) verlaufen. Die komplette Abdominoplastik dauert meistens zwei bis fünf Stunden, abhängig vom Umfang der Operation. Die partielle Abdominoplastik dauert eine bis zwei Stunden. Bei der Lipoabdominoplastik wird zuerst das Fett an der Stelle, wo der Schnitt geführt wird, abgesaugt und anschließend wird die eigentliche Abdominoplastik durchgeführt. Bei der Abdominoplastik wird ein Schnitt von einer Seite des Beckenknochens zur anderen geführt, im unteren Bereich des Bauches. Die Haut wird von der Bauchwand getrennt, nachfolgend wird die überschüssige Haut entfernt und das Fett beseitigt, und die Bauchwand wird genäht. Hiermit wird der Bauch schlanker und straffer. Falls es sich der Patient wünscht, gibt es die Möglichkeit durch die Operation eine Straffung der Bauchwandmuskeln zu erreichen.

Nach dem Eingriff / Rekonvaleszenz

Nach der Operation muss man mit 2 – 3 Tagen stationären Aufenthalt rechnen. Nach der Beendigung der Operation werden nämlich an der Operationsstelle Drainagen gelegt, damit überschüssiges Blut leichter abgesaugt werden kann. Seien Sie bitte darauf vorbereitet, dass es nach einer plastischen Bauchoperation bei tiefem Einatmen, beim Husten, bei einer Änderung der Schlafposition, beim Aufstehen aus dem Bett sowie von der Toilette zu Bauchschmerzen kommen kann. Bei Schmerzen können Sie empfohlene schmerzlindernde Medikamente nehmen. Deswegen ist es vorteilhaft, jemanden bei sich zu haben, der Ihnen die ersten Tage bis Wochen helfen kann. Nach der Operation können Sie den Zwang haben, leicht vorgebeugt zu gehen. Dieser Zustand verschwindet innerhalb von 2 - 3 Wochen. Die völlige Genesung dauert 2 - 4 Wochen, abhängig davon, wie anspruchsvoll die Operation war. Nach der Operation wird bei der betreffenden Person erheblich der ästhetische und psychische Zustand, sowie die gesamte Körperkondition verbessert. Ein wichtiger Bestandteil der postoperativen Phase ist ein Kompressionsmieder, das man etwa 1 Monat 24 Stunden täglich trägt und es wird anschließend empfohlen, Kompressionsunterwäsche für einen Zeitraum von 1 - 2 Monaten zu tragen. Für eine bessere Heilung der Narben ist es vorteilhaft, Druckmassagen durchzuführen. Für die Massagen können verschiedene Salben verwendet werden, gute Ergebnisse erzielt man mit der Anwendung von Silikonpflastern. Postoperative Narben befinden sich an Stellen, wo man Unterwäsche trägt, man kann sie also leicht verdecken. Später, nach einer kompletten Heilung können die Narben durch eine kosmetische Laserbehandlung geglättet werden, sie verblassen aber erheblich mit der Zeit auch von allein. Schwellungen und Blutergüsse kann man durch Salben wie Heparoid und Hirudin mildern. Für eine bessere Heilung wird auch die Einnahme von Wobenzym empfohlen. In den Beruf kann man bei einer physisch nicht anstrengenden Arbeit nach 2 Wochen zurückkehren, falls die Arbeit physisch anstrengend ist, erst nach 4 Wochen.

Mögliche Komplikationen

Wie bei jedem umfangreichen chirurgischen Eingriff, können auch bei der Abdominoplastik Komplikationen eintreten. An der Stelle der Operationswunde kann es zu einer Infektion kommen, die Wunde kann bluten, oder es kann zu einer Öffnung der Wunde kommen. Ein weniger ernsthaftes Problem sind Blutergüsse, die nach und nach verschwinden. Es kann zu einem Gefühlsverlust wegen kleiner Verletzungen der Nerven an der Stelle kommen, wo der Schnitt geführt wurde.

Bei großen Abdominoplastiken bei einer großen Hautentnahme kann der Bauch nach der Operation asymmetrisch sein und die Narbe muss nicht gerade sein. Bei keloiden Narben wird die Rekonvaleszenz verlängert und das Ergebnis muss nicht zufriedenstellend sein. Die meisten Komplikationen sind lösbar, man muss aber die festgelegten Empfehlungen des Arztes einhalten und Geduld haben.


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